Zum Inhalt springen

KI in der Praxis: Zeit gewinnen, ohne Patientendaten zu riskieren.

In Praxen frisst der Schriftverkehr Zeit, die am Patienten fehlt. Gleichzeitig darf kaum etwas so wenig in ein fremdes System wie Gesundheitsdaten. Beides zusammen ist der Grund, warum KI in Praxen mit Regel eingeführt werden muss, nicht mit Ausprobieren.

Marco im Gespräch an einem Tisch, im Hintergrund eine Pinnwand

Kennst du das?

  • Die Anmeldung schreibt täglich dieselben Mails: Absagen, Rückfragen, Rezeptinfos, Wegbeschreibungen.
  • Einzelne im Team nutzen ChatGPT schon, niemand weiß, was sie dort eingeben.
  • Befund- und Arztbriefe brauchen Zeit, die abends fehlt.
  • Ihr wisst, dass Patientendaten tabu sind, aber nicht, wo die Grenze genau liegt.

Wo KI hier wirklich hilft

Textbausteine für die Anmeldung

Antworten auf Standardfragen aus Stichworten fertig formulieren, ohne Patientendaten im Werkzeug. Freigabe bleibt bei der Anmeldung.

Praxisinformationen und Website-Texte

Aufklärungstexte, Leistungsbeschreibungen, Aushänge: Entwurf per KI, fachliche Prüfung durch euch.

Interne Abläufe

Checklisten, Einarbeitungsunterlagen, Dienstpläne als Entwurf. Alles, was keine Patientendaten enthält.

Dokumentation nur mit passender Lösung

Diktat und Zusammenfassung von Gesprächen geht nur mit Werkzeugen, die für Gesundheitsdaten zugelassen sind und in Europa oder lokal laufen. Ob sich das für eure Praxisgröße lohnt, klären wir ehrlich.

Wo KI hier nichts bringt oder nichts darf

  • Keine Patientendaten in allgemeine KI-Dienste, auch nicht anonymisiert „so ungefähr“.
  • Berufsgeheimnis nach § 203 StGB und Schweigepflicht gehen vor. Bei Unsicherheit entscheidet der Datenschutzbeauftragte oder ein Anwalt, nicht wir.
  • Wenn das Praxisverwaltungssystem den Ablauf schon abbildet, braucht es kein zweites Werkzeug.

Unsere Empfehlung: KI-Orientierung, dann halbtägige Schulung

Für Praxen beginnen wir fast immer mit der Orientierung, weil die Datenschutzfrage zuerst geklärt sein muss. Danach eine halbtägige Schulung für das ganze Team mit der Regel, was ins Werkzeug darf. Die volle Einführung lohnt sich ab etwa fünf Personen am Empfang und im Büro.

Häufige Fragen

Darf ich Patientendaten in ChatGPT eingeben?
In der Standardversion nicht. Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, und ohne Auftragsverarbeitungsvertrag, Trainingsausschluss und passende Rechtsgrundlage ist die Eingabe nicht zulässig. Für die meisten Praxisaufgaben braucht es die Daten auch gar nicht: Textbausteine funktionieren mit Stichworten.
Gilt die KI-Kompetenzpflicht auch für eine kleine Praxis?
Ja, sobald KI im Betrieb eingesetzt wird, unabhängig von der Größe. Eine Schulung mit Nachweis für das Team ist der einfachste Weg, das zu erfüllen.
Können wir vor Ort in der Praxis schulen?
Ja, in Köln und Umgebung kommen wir zu euch, gern außerhalb der Sprechzeiten. Sonst per Video.

Lasst uns den Killefitz rausnehmen.

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir eine halbe Stunde gemeinsam, wo KI für deinen Betrieb sinnvoll ist. Und wo nicht.